Profil des Studiengangs

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Bewerbungsfrist für den Studienbeginn im Sommersemester 2015 ist der 15. Februar 2015.

Die linguistischen Lehrstühle und Professuren verschiedener Fächer der FAU bieten – zusammen mit dem Interdisziplinären Zentrum für Lexikografie, Valenz- und Kollokationsforschung und dem Interdisziplinären Zentrum für Dialekte und Sprachvariation – erstmals einen fächerübergreifenden Masterstudiengang Linguistik an. Der Masterstudiengang

  • zielt auf eine spezialisierte akademische Ausbildung im Fach Linguistik, insbesondere in den Bereichen angewandte und deskriptive Linguistik bzw. historische Linguistik und Variationslinguistik
  • vermittelt vertiefte Kenntnisse der Sprache und von Sprachen, ihrer Struktur und Geschichte sowie der Methodik ihrer Beschreibung
  • leitet dazu an, sprachliche Äußerungen und theoretisch-methodische Konzepte kritisch zu analysieren und theorie- wie korpusbasierte Forschung kritisch zu hinterfragen

Der Masterstudiengang richtet sich an Studierende, die ein vertieftes Interesse an Sprache und an Sprachen, an der menschlichen Sprachfähigkeit und dem Funktionieren von Sprachsystemen und von Sprachhandlungen haben. Auf ein breites sprachübergreifendes Studium verschiedener Aspekte der Sprachwissenschaft − insbesondere, aber nicht ausschließlich der germanistischen, anglistischen und romanistischen − wird deshalb besonderer Wert gelegt. Der Studiengang bietet aber auch die Möglichkeit zu einer deutlich markierten und an der Forschung der Erlanger Linguistik orientierten Spezialisierung, unter anderem durch das Angebot, an laufenden Forschungsprojekten mitzuwirken.

Der MA Linguistik bereitet einerseits auf eine wissenschaftliche Laufbahn vor, andererseits bietet er eine breit angelegte Qualifikation für Absolventinnen und Absolventen, die einen Beruf im Kultur- und Medienbereich oder im Verlagswesen anstreben. Die sprachübergreifende linguistische Ausbildung, die auch Fremdsprachen einbezieht, vermittelt die wissenschaftlichen Grundlagen für eine Vielzahl qualifizierter Tätigkeiten etwa im Fremdsprachenbereich, in der Übersetzung und in der Lexikografie. Durch praxisorientierte Lehrformen wird die Eigenständigkeit der Studierenden gefördert. Linguistinnen und Linguisten sind in sehr unterschiedlichen Berufsfeldern tätig; die Studierenden werden deshalb besonders dabei unterstützt, neben dem Aufbau einer breiten fachlichen Kompetenz eigene, durch Praktika gestärkte Schwerpunkte zu setzen.